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Proteine - die Baustoffe unseres Körpers

Eiweiße (wissenschaftlich: Proteine) sind die wichtigsten Baustoffe des menschlichen Körpers. Eiweiß ist die Ursubstanz jeder einzelnen Zelle. 50.000 - 100.000 verschiedene Eiweiße finden sich im menschlichen Körper. Die mit der Nahrung aufgenommenen Proteine bestehen aus Ketten von Aminosäuren und haben zwei wesentliche Bedeutungen: Zum einen versorgen sie als Brennstoff-Lieferanten den Körper mit Energie. Zum anderen liefern sie die lebenswichtigen Aminosäuren, die zum Aufbau körpereigener Eiweiße benötigt werden.

Von den 20 bekannten Aminosäuren kann der Körper einige selbst herstellen. Andere müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, hier spricht man von essentiellen Aminosäuren.

9 essentielle Aminosäuren, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen:

  • Histidin
  • Lysin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Phenylalanin
  • Methionin
  • Leucin
  • Isoleucin
  • Valin
  • Protein-Vorkommen in Lebensmitteln:

    Tierische Lebensmittel wie Eier, Milchprodukte, Fleisch und Fisch sind sehr gute Eiweißlieferanten. Sie enthalten neben biologisch hochwertigem Eiweiß allerdings auch viel Cholesterin und tierische Fette. Man sollte sie deshalb in Maßen genießen.

    Pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte (Sojabohnen, Erbsen und Linsen), Getreideprodukte, Kartoffeln, Nüsse, Keime liefern ebenfalls hochwertige Proteine.

    Deutsche essen im Durchschnitt zu viel Protein!
    Protein-Mangelerscheinungen kommen bei uns so gut wie nicht vor. Im Durchschnitt verzehren die Deutschen sogar zu viel Protein, nämlich ca. 150 % der Tagesempfehlung. Kinder bis zu 10 Jahren nehmen sogar 200% der von der DGE empfohlenen Tagesmenge zu sich. Höchstens bei Kleinkindern, die vegan (das heißt ausschließlich pflanzlich) ernährt werden, besteht die Gefahr einer Unterversorgung.