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Mineralstoffe und Spurenelemente: Kleine Mengen — große Wirkung

Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Bestandteile der Nahrung. Sie sind wie die Vitamine lebensnotwendig und haben vielfältige Funktionen im Stoffwechselgeschehen. Wie die Vitamine können sie nicht vom Körper selbst hergestellt werden und müssen daher über die Nahrungsaufnahme zugeführt werden.

Anders als die Vitamine jedoch vertragen sie Hitze und Luft und sind auch gegen die meisten Zubereitungsarten unempfindlich, da es sich bei den Mineralstoffen nicht um organische Verbindungen handelt. Zu langes Kochen kann die Mineralstoffe aus den Nahrungsmitteln herauslösen. Sie befinden sich dann im Kochwasser, dass man deshalb nicht wegschütten sollte.

Bei den Mineralstoffen unterscheidet man zwischen Mengen- und Spurenelementen. Mengenelemente sind in höherer Konzentration im Körper vorhanden als Spurenelemente.

Zu den Mengenelementen gehören:

Zu den Spurenelementen gehören:

Nach ihren Funktionen unterteilt man die Mineralstoffe auch in Regler- und Baustoffe. Reglerstoffe regulieren die physikalischen und biochemischen Zustände der Körperflüssigkeiten. Natrium und Kalium z. B. regulieren den osmotischen Druck. Sie erhalten so die normale Gewebespannung aufrecht, ohne die Stoffwechselvorgänge nicht ablaufen können. Baustoffe sind Bestandteile des Körpers. So ist Kalzium am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt, Jod ist Bestandteil des Schilddrüsenhormons.

Das Wissen über Mineralstoffe gehört zu den Grundlagen der Ernährungslehre und ist Thema des Fernlehrgangs Ernährungsberatung der Hamburger Akademie für Fernstudien.