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Energiehaushalt ausgeglichen?

Für den Energiegehalt von Lebensmitteln existieren zwei gängige Maßeinheiten:

  • Kilojoule (kJ)
  • Kilokalorien (kcal)

1 Kilokalorie entspricht 4,184 Kilojoule.
1 Kilojoule entspricht 0,24 Kilokalorien.

Die internationale Maßeinheit Kilojoule wird vorwiegend in der Wissenschaft verwendet. Im Alltag konnte sie sich nicht durchsetzen. Wir zählen also immer noch Kalorien — nicht Joule. Auf Lebensmittelverpackungen werden in der Regel beide Werte aufgeführt.

Alle Lebensmittel mit Ausnahme von Wasser enthalten Energie. Je nach ihrer Zusammensetzung liefern sie die Energie in Form von Fetten, Kohlenhydraten, Proteinen oder Alkohol.

Was liefert wieviel Energie?

  • 1g Protein liefert 4,1 kcal
  • 1g Fett liefert 9,3 kcal
  • 1g Kohlenhydrate liefert 4,1 kcal
  • 1g Alkohol liefert 7,0 kcal

Energiezufuhr angemessen?

Eigentlich gibt es einen ganz einfachen Mechanismus, der bestimmt, ob wir zu- oder abnehmen oder unser Gewicht halten. Wenn nicht andere gesundheitliche Faktoren dagegen stehen, wie z. Stoffwechselstörungen, ist die Frage nach unserem Ideal-Gewicht mit einer einfachen Energiebilanz-Rechnung zu beantworten. Auf der einen Seite stehen die Ausgaben auf der anderen Seite die Einnahmen, beides miteinander verrechnet ergibt in diesem Fall idealerweise Null.

Das heißt: Wenn wir uns genau die Menge Energie zuführen, die wir umsetzen, müssten wir unser Gewicht halten. Führen wir uns ständig mehr Energie zu als wir benötigen, nehmen wir zu. Führen wir uns ständig weniger Energie zu als der Körper braucht, so nehmen wir ab.

Die Energiezufuhr sollte also dem Energiebedarf angepasst sein, und diesen längerfristig weder über- noch unterschreiten. Dabei ist es auch wichtig, mit welchen Nahrungsmitteln wir unseren Energiebedarf decken.

Die durchschnittliche Energieaufnahme der Deutschen liegt zwar nur knapp über den Empfehlungen der DGE. Die Aufnahme von Fett und Proteinen ist jedoch fast immer zu hoch, die von Kohlenhydraten zu niedrig. Insgesamt nimmt die Zahl der übergewichtigen Personen deshalb zu, vor allem in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen.