ernaehrung beratung

info anfordern

 

Warum wir Ernährungsberater/innen brauchen.

4. Die große allgemeine Verunsicherung

Die meisten Menschen wollen sich gesund ernähren. Sie wissen nur nicht wie.
Denn bezüglich gesunder Ernährung herrscht große Verunsicherung. Alle paar Wochen erschüttert ein neuer Lebensmittelskandal das Land. Was heute noch mit Appetit verzehrt wird, kann morgen schon krank machen. Der gesunde Glaube an unsere Lebensmittel wird durch Lebensmittelskandale in rascher Abfolge immer wieder erschüttert: BSE durchs Rind, Gammelfleisch im Döner, Dioxin im Ei, Gift im Gemüse, Nitrat im Salat.

Was, bitteschön, kann man denn überhaupt noch guten Gewissens essen?

Das ist die Frage, die sich nach jedem neu aufgedeckten Lebensmittelskandal stellt. Ob Lebensmittelskandale häufiger als früher vorkommen, sei dahingestellt. Dank eines relativ gut funktionierenden Verbraucherschutzes und einer investigationsfreudigen Presse sind wir immerhin bestens über die neuesten Schweinereien im Bilde. Wir wissen viel — und gerade deshalb steigt auch die Verunsicherung.

Auch die zahlreichen Ernährungs- und Diätratgeber überfordern den Gut- und Diätwilligen. Ist der Vorsatz zur gesunden Lebensweise und Gewichtreduktion erst einmal gefasst, geht er im Dickicht der Diät-Ratgeber bald wieder verloren. Denn erst einmal gilt es, sich zwischen rund 300 Diäten für die richtige zu entscheiden .

Ullrich Fichtner, Autor der Spiegel-Kolummne "Fichtners Tellergericht", beschreibt seine Erfahrungen mit Diät-Ratgebern folgendermaßen: "Ich bin komplett verwirrt. Es gibt Diäten, die setzen auf fettreiche Kost, auf Sahne, auf Öle, auf Eier und Butter, auf dem Speisezettel stehen fetter Käse und Speck, Brot ist verboten, auch Nudeln und Reis. Es gibt Diäten, die schreiben umgekehrt nur Reis vor, oder nur Kartoffeln, oder nur Brot. Es gibt Diäten, die fast nur aus Eiern bestehen, während andere Eier ganz verbieten, man soll Roggen meiden oder alles aus Weizen oder alles Gekochte oder alles Rohe - es ist ein Wahnsinn und vermutlich wäre es am besten, das Essen ganz einzustellen ." (Zitat: Fichtners Tellergericht vom 23.11.2007: "Wie man sich dünne macht", www.spiegel-online.de)

Ein weites Feld also und höchste Zeit für unaufgeregte Aufklärung und eine undogmatische Ernährungsberatung.